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    <title>japans schreibt, um herauszufinden, was er denkt : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>japans</dc:publisher>
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    <title>japans schreibt, um herauszufinden, was er denkt</title>
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    <title>Flashback</title>
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    <description>Lange Zeit dachte ich, es sei mehrheitlich belangloses Zeug gewesen, was ich bisher hier geschrieben habe. Als ich eben in den Beiträgen blätterte, stellte ich hingegen fest, dass ich zu dem meisten noch stehen kann. Und dass ich es wirklich so gemeint habe. &lt;br /&gt;
Mir getreu geblieben bin ich: Während ich dachte, hier nichts zu sagen zu haben, habe ich hier auch nichts geschrieben. Außerdem war zu wenig Zeit. &lt;br /&gt;
Weiterhin gilt: Lieber diesen Blog nicht weiterführen, als überflüssiges Blabla absondern. &lt;br /&gt;
Lassen wir die Zeit entscheiden. Ich weiß heute noch nicht, ob ich in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren hier noch etwas schreibe. Aber bis heute dachte ich, ich würde es nicht tun, und ab jetzt ist es wieder offen.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 japans</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-26T22:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3966702/#5670521">
    <title>jedenfalls...</title>
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    <description>wir sind für den einsatz von steuergeldern zur förderung junger kunst!!!</description>
    <dc:creator>WANDERgalerie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 WANDERgalerie</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-28T10:30:41Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3231317/#4063191">
    <title>virtuosität, die dem nicht dem musiker, sondern der musik zugute kommt - der beitrag...</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3231317/#4063191</link>
    <description>virtuosität, die dem nicht dem musiker, sondern der musik zugute kommt - der beitrag ist zwar schon etwas älter (ich bin beim suchen nach &quot;virtuosität&quot; drauf gekommen) - aber wenn du lust hast, würden wir uns freuen, wenn du mal bei uns auf &lt;a href=&quot;http://wasistvirtuos.twoday.net&quot;&gt;wasistvirtuos?&lt;/a&gt; was dazu postest. lg, kai</description>
    <dc:creator>allesfliesst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 allesfliesst</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-12T10:04:09Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3966702/">
    <title>Pro Graffiti</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3966702/</link>
    <description>Erstaunlich: Erstmals las ich, dass in einem Gemeinderat der Antrag &lt;b&gt;für&lt;/b&gt; Graffiti eingebracht wurde. An Unterführungen und ähnlichen Bauwerken sollen Flächen ausgewiesen werden, an denen legal gesprüht werden kann. Können &lt;b&gt;soll&lt;/b&gt;; warten wir es ab, ob der Vorschlag durchkommt. - Ich fand schon immer, dass an Brückenpfeilern und ähnlichen Bauwerken, die ansonsten bestenfalls triste und grau in der Gegend herumstehen, Graffiti nicht kriminalisiert werden, jedenfalls geduldet werden sollten. (Etwas anderes ist es natürlich an privaten Hausfassaden usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant aber die Begründung, die nicht ästhetisch, sondern utilitaristisch argumentiert: Nicht weil gut gemachte Tags besser aussehen als hässliche, graue Betonwände, sondern um mit legalen Graffiti die illegalen einzudämmen, wird der Vorschlag gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja. Reklame im Stadtgebiet wird doch auch geduldet. Ist die vielleicht schöner? Nein, aber dafür wird bezahlt. Was lernen wir daraus? Vereinfacht gesagt: Wer bezahlt, darf die Stadt hässlich machen. Wer auf eigene Kosten öffentlichen Raum verschönert, kann dagegen als kriminell behandelt werden. Die Polizei bildet für solche Fälle sogar Sonderermittlungseinheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte gerne, dass Steuergelder &lt;b&gt;nicht gegen&lt;/b&gt; Sprayer ausgegeben werden. Warum stärkt man stattdessen nicht Jugendhäuser und ähnliche Einrichtungen, die in der Lage sind, jugendliche Kreativität zu kanalisieren statt zu kriminalisieren? Nein, hier wird natürlich gespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steigen böse Verdächte auf, dass es ja eigentlich um was ganz anderes geht: gar nicht um ein &quot;FÜR&quot; im Gemeinwesen. Es geht um ein &quot;GEGEN&quot;. Eine schlechte Einstellung bei einem Politiker.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Freiheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-24T21:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3813555/">
    <title>Nett zu bloggen</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3813555/</link>
    <description>&lt;cite&gt;... Vielleicht komme ich später mal dazu, ein paar kleine Vignetten aufzuzeichnen. Zwischendurch denke ich immer wieder, das muss ich mir merken, das wäre nett zu bloggen, aber wenn ich es nicht sofort aufschreibe, ist es weg.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Lila, deren Blog &lt;a href=&quot;http://rungholt.wordpress.com/2007/06/03/langweilig-mal-wieder/&quot;&gt;Letters from Rungholt&lt;/a&gt; ich gerne lese, hat mir damit sehr aus dem Herzen gesprochen! Gerne würde ich öfter was schreiben. Aber es widerstrebt mir, was Schnelles runterzutippen, nur damit ein neuer Beitrag im Blog steht. Wenn, dann soll es auch Gehalt haben und mir wirklich wichtig sein. Also keine Belanglosigkeiten bitte! Heiligendamm und der dortige Zaun zum Beispiel spukten mir schon mindestens eine Woche lang im Kopf herum, aber ich kam erst gestern am Feiertag dazu, das aufzuschreiben.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-07T22:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3812476/">
    <title>Damm ja, heilig nein</title>
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    <description>Ich mag die Attitüde nicht, mit der der alte Herr sich als graue Eminenz aufführt und aus dem Hintergrund Kommentare zur Zeitgeschichte ablässt. Trotzdem hat der Altbundeskanzler (nein, nicht Gerhard Schröder) recht, wenn er in seiner neuen Kolumne Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt zum G8-Gipfel lästert: Nur noch Medien-Events! Ich finde, da hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. &lt;br /&gt;
Schon eine pure Äußerlichkeit bestätigt die Richtigkeit: Wenn für eine Sache Millionen im dreistelligen Bereich ausgegeben werden, ist ihr allein deswegen die Aufmerksamkeit der Medien sicher. Gemeldet wurden unterschiedliche Beträge: Mal war von 100, mal von 120 Millionen Euro die Rede, allein der Zaun soll, habe ich bei einer Radiomeldung mal schnell notiert, 12,5 Millionen gekostet haben. 12.500.000 Euro bloß für einen Zaun!!! Es ist ein Skandal. &lt;br /&gt;
Und da ist noch keines der brennenden Themen angesprochen, für das die Kritiker des Gipfels demonstrieren. Wundert es jemanden, dass die Bürger politikverdrossen werden, wenn die Politiker sich für so viel Geld aus Steuertöpfen diejenigen Bürger vom Leibe halten, die ihre Meinung äußern wollen? &lt;br /&gt;
Um es sehr zurückhaltend zu formulieren: Ich tue mich schwer, es irgendeinem der Politiker zu glauben, die in Heiligendamm gipfeln, dass sie wirklich an der LÖSUNG der Fragen arbeiten, über die dort gesprochen wird. Die haben ganz andere Ziele.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-07T13:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3740641/">
    <title>Die Abk. der Abk. ist Abk.</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3740641/</link>
    <description>Die Abk. der Abk. ist Abk.</description>
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    <dc:subject>Nonsens</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-17T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3694149/">
    <title>Qualität im TV</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3694149/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Quote ist der Maßstab für Qualität im Fernsehen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Jan Böhmermann, 26 Jahre, Showmaster im WDR, bei seinem Besuch bei Harald Schmidt.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-05T21:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3671070/">
    <title>Drei sehr gute Beiträge zum Thema Kinderkrippen fand ich in Leserbriefen der ZEIT....</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3671070/</link>
    <description>Drei sehr gute Beiträge zum Thema Kinderkrippen fand ich in Leserbriefen der ZEIT. Erstens: Die Öffnungszeiten der Krippen gehen derzeit an der beruflichen Wirklichkeit vorbei. (Allein neue Krippen zu eröffnen ist also zu kurz geschossen.) Zweitens: Es wird in der Diskussion zu wenig zwischen den Maßnahmen gegen eine aktuelle Notlage und einem befriedigenden gesellschaftlichen Zustand unterschieden. Drittens, und dies als wörtliches Zitat einer 85-Jährigen: Nur Mutter sein ist ein brüchiges Glück.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-30T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3669700/">
    <title>Zeitläufte</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3669700/</link>
    <description>Gestern, am Sonntag, beim Blogsurfen bei &lt;a href=&quot;http://hotelmama.twoday.net/&quot;&gt;hotelmama&lt;/a&gt; gefunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Catweazle hält eine der in den siebzigern noch weit verbreiteten schwarzen Scheiben hoch und sagt: &quot;Oh! Schwarze Scheiben.&quot; Kind lacht und sagt: &quot;Haa! Das sind doch ... sind äh ... na das sind ... wie heißen die noch?&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinn! Unsereiner hat in den Siebzigern die Sachen von Oma bestaunt, die vom Anfang des (letzten) Jahrhunderts stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bloß zehn Jahren werden Kinder wahrscheinlich nichts mehr mit dem Wort &quot;CD&quot; (Wort? Haha!) anfangen können und fragen: Was ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hat mir vor ein paar Tagen noch gesagt (und ich habe zugestimmt), eine Woche vergehe wie im Flug? Was heißt hier &lt;i&gt;eine Woche&lt;/i&gt;? Bereits ein Jahr ist hastunichtgesehen vorbei, was ist heutzutage ein Jahr!</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-29T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3669300/">
    <title>Tierleben</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3669300/</link>
    <description>Es ist eine interessante Zeiterscheinung, dass ein wildes Tier, nur weil es noch klein ist und knuffig aussieht, eine Welle der Begeisterung auszulösen vermag. Eisbär Knut dürfte jedoch schon in ein paar Wochen halb und spätestens in einem Jahr ganz vergessen sein. Weniger die inzwischen zahllosen Berichte in Radio, Fernsehen und Presse (die Dynamik der Medien hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten), mehr noch die Besucherströme, die (nicht nur) im Knut-Zoo dadurch ausgelöst wurden, stellen in meinen Augen ein nachdenkenswertes Phänomen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht schlecht übrigens die Diskussion, die gleichzeitig dadurch in Gang kam: Als wie natur- und damit tiergerecht die Zurschaustellung von wilden Tieren in von Menschenhand angelegten Tierparks denn gelten darf. Es ist gut, wenn wir uns ab und zu Rechenschaft darüber zu geben versuchen, was denn eigentlich der Grund und was das Ziel unserer Handlungen ist. Und somit, wie viel Sinn beides macht. Und last but not least, ob es gut ist. Konkreter: Ob man es nicht anders machen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haug von Kuenheim hat in der aktuellen ZEIT einen interessanten Hintergrundbericht vorgelegt. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Hamburger Tierparks (zur Gründungszeit im preußischen Stellingen vor Hamburgs Toren, erst später eingemeindet) zeichnet er das Leben von Carl Hagenbeck nach, der mit diesem Park die Zurschaustellung von wilden Tieren revolutionierte. Es wird nicht verschwiegen, dass Hagenbeck vermittels seiner Tierfänger nicht zimperlich im Umgang mit der Kreatur war, die er ausstellte. Und dass zu dieser Kreatur auch Menschen aus anderen Ländern gehörten. Als Beginn von Hagenbecks Völkerschauen war etwa im Jahre 1874 [!] die Ausstellung von sechs Lappländern (drei Männer, eine Frau, ein vierjähriges Mädchen und ein Baby) eine Sensation. Die Einschätzung von Kuenheims: An sich ist es nichts Neues, dass Menschen aus fernen Welten in Europa präsentiert werden, sei es auf Jahrmärkten oder an Fürstenhöfen. Aber es ist Hagenbeck, der dieser Sparte des Schaugewerbes neue Dimensionen gibt. Hagenbeck untermauert mit seinen Völkerschauen u.a. auch die Indianerromantik und das Klischee des edlen Wilden, das durch Karl May bereits im Schwange war. Die Leute strömten nur so zu seinen insgesamt über 50 Schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfschüttelnd nimmt man zur Kenntnis, dass wir in einer Kultur leben, in der unangefochten solche Menschen als Größen unserer Vergangenheit betrachtet werden. Hagenbeck galt als Tierfreund, und einflussreiche Menschen seiner Zeit ergriffen Partei für ihn. Weniger verwunderlich, dass darunter auch Kaiser Wilhelm II. war, der lieber Hagenbecks Tierpark als den Berliner Zoo besuchte. (Auch Herrscher unterliegen den eigenen Gesetzmäßigkeiten ihrer Allüren.) Befremdlicher, dass Fachleute Hagenbeck begeistert feierten und gegen Kritiker verteidigten, darunter der Berliner Mediziner und Anthropologe Rudolf Virchow und Zoodirektor Alfred Brehm, dessen Tierleben ich als Kind begeistert las. Sogar Caruso sang: Deutschland und Stellingen, das muss man gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher wusste ich übrigens nicht, dass die Entwicklungen zum Zoo und zum Zirkus eng miteinander (und auch natürlich mit dem Namen Hagenbecks) verzahnt sind. Liegt aber nahe. Der jüngere Bruder Wilhelm Hagenbeck machte sich in der Tierdressur einen Namen, aber auch Carl trat erfolgreich als Dompteur auf.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-29T12:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3649081/">
    <title>Route planen</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3649081/</link>
    <description>Der Routenplaner goo.. maps ist super. Gebt mal als Startadresse &quot;Berlin&quot; ein und als Zieladresse &quot;New York&quot; und klickt auf &quot;Route berechnen&quot;. Schaut dann in der vorgeschlagenen Route unter der Position 40 nach. Viel Spaß!&lt;br /&gt;
Lustig ist auch, was als Reisezeit ganz zu Beginn über der Position 1 angegeben ist. Ob die eigene Leute beschäftigen, die das ausprobieren?</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-23T21:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3636477/">
    <title>Wahlfreiheit</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3636477/</link>
    <description>Kirche, Küche, Kinder: Da hat jener Mann der Kirche mit dem Namen einer Küchenmaschine sich &lt;a href=&quot;http://japans.twoday.net/stories/3360254/&quot;&gt;erneut zur Frage der Kinderkrippen zu Wort gemeldet&lt;/a&gt;. Es heißt, er betone jetzt das Wort &lt;i&gt;Wahlfreiheit&lt;/i&gt;; die Frauen sollten Wahlfreiheit haben. Also: Frauen mit einem kleinen Kind und der Möglichkeit, wieder in den Beruf einzusteigen, sollen, so der Mann, die Wahl haben. Er scheint damit nahe bei den Ansichten der Bundesfamilienministerin zu liegen, die aus diesem Grunde ja neue Kinderkrippen bauen will. Die Ministerin habe ich allerdings so begriffen, dass Frauen das Entweder-oder möglichst erspart bleiben soll; wenn ein Kind bereits da ist, gibt es sonst kein Oder, das Entweder ist ja schon entschieden. Jener Mann aber findet nach wie vor, dass weitere Kindertagesstätten, die Kleinkinder betreuen, die Frauen diskriminieren; die bestehenden sollten ihnen immerhin &lt;i&gt;Wahlfreiheit&lt;/i&gt; geben. Oder habe ich ihn missverstanden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gewichtige Begründung für des Mannes Meinung soll ein Kindheitserlebnis gelten. Als er noch ein Bub war, habe der Vater die Mutter (die hatte, so heißt es, ein Stellenangebot und stand somit vor der Frage, ob sie wieder arbeiten solle) gefragt, was denn dann aus dem Jungen werde. Vermutlich ist das die Wahlfreiheit, die der heute erwachsene Mann meint: Der Mann fragt die Frau im ernsten Ton: Aber was wird dann aus dem Kind, wenn du arbeiten gehst? Um den Frauen diese diskriminierende Wahl zu ersparen, also keine weiteren Kinderkrippen, bitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgend etwas ist da durcheinandergemixt. Wo, verflixt, liegt nur der Denkfehler?</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-21T10:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3441371/">
    <title>Prima Klima?</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3441371/</link>
    <description>Da schwimmen die Morgen-, Mittags- und Abendmagazine, die Dingsda-Morgen und Irgendwo-Nachrichten, die XY-Poste und Sonstwie-Boulevards auf einmal alle so schön auf der Öko-, Umwelt- und Klima-Welle. Wollen die einem doch weismachen, dass man, ohne wirklich auf etwas zu verzichten, noch das Weltklima retten könne. Rechnet einer dieser Journalistenhaufen, die da ach so seriös tun, doch vor, mit ein bisschen Köpfchen könne man leicht die Hälfte der Energie einsparen. Und das, ohne wirklich auf etwas verzichten zu müssen! Säusel, säusel. Scheinexpertentum! Wendehälserei! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön daran ist ja, dass Mut gemacht wird. Ehrenwert zu zeigen, dass der einzelne mitverantwortlich ist und im Alltag konkret etwas tun kann (muss). Erfreulich, dass überhaupt ein Meinungsumschwung stattfindet und darüber geredet, das Thema nicht länger totgeschwiegen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch bin ich vor allem von der Journalistenzunft und von der Politik enttäuscht. Denn trotz allem &quot;Wir sind das Energiesparervolk&quot;-Getue sind es doch die Meinungsmacher, die, wie der Name sagt, für das Gros der Meinung in diesem Lande stehen, mindestens für die gefühlte Meinung. Die das zementieren oder aufweichen, wovon die Mehrheit überzeugt ist und wie sie handelt. Und die damit mindestens so verantwortlich zeichnen wie der einzelne mit seinen Entscheidungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehöre keiner Partei an und bin Wechselwähler. Trotzdem oder gerade darum frage ich: Wo waren all diese ach so ökobewussten Natürlich sollte man nur Bioobst kaufen-Wisper-Journalisten von heute, als die Grünen seinerzeit von einem Benzinpreis sprachen, der eine Fünf vor dem Komma trug? Hat einer von denen, die heute so überzeugend überzeugt sind von der Energieeinsparung, damals auch nur annähernd ähnlich geredet oder geschrieben? Journalisten können genauso wetterwendisch sein wie Politiker! Eingedroschen nämlich hat die Mehrheit der Öffentlichkeit auf diejenigen der Volksvertreter, die Klartext redeten und etwas tun wollten, was die Energie verteuert und dadurch zum Energiesparen veranlasst hätte, ausgelacht hat man sie wegen ihrer angeblichen Blauäugigkeit. Warten wir es jetzt mal ab, bis der Preis realiter fünf Euro beträgt; eigentlich ist es ja bloß eine Frage der Zeit. Das wird weh tun, jawohl! Aber warum darf man, verdammt nochmal, so was nicht sagen? Sind wir denn alle so verblödet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, nochmal zu dem ultraaktuellen Tipp, an einem Morgen mal eben so nebenbei die Hälfte der normalerweise verbrauchten Energie einzusparen: Schaut man auf die angeblich so leicht durchzuführenden Vorschläge, die da von der sooo sparsamen Stromsparbirne (nur ganz nebenbei: gab es nicht einmal eine Statistik, die nachwies, dass gerade die Lichtkosten in deutschen Wohnungen einen verschwindend geringen Anteil am Energieverbrauch ausmachen?) bis zur richtigen Wahl des Verkehrsmittels reichte: Ich finde mich in diesen Vorschlägen irgendwie nicht wieder. In den Birnenfassungen der Lampen in meiner Wohnung stecken schon seit Jahren überwiegend Energiesparbirnen, mein Fernseher steht am Tag, wenn es hoch kommt, fünf Minuten im Standby, und innerhalb der Stadt fahre ich 99 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad; das sind mehrere tausend Kilometer pro Jahr. Diese Art, zugunsten des Weltklimas Energie zu sparen und schädliche Emissionen zu vermeiden, ist mir bösem Umweltsünder also verwehrt. Denn, logisch, zweimal kann ich dieselbe Energie nicht einsparen. Aber darauf kann man als Journalist ja nicht kommen, das ist zu kompliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass ich mit meiner Lebensweise zum Durchschnitt der Bevölkerung gehöre. Trotzdem bin ich mit Sicherheit nicht bloß ein Einzelfall; es gibt viele, die aus Überzeugung bereits seit Jahren energiebewusst leben. Ein leicht zu durchschauender Trugschluss, dass die ganze Bevölkerung, ohne wirklich auf etwas zu verzichten, aus dem Stand heraus seinen Energieverbrauch halbieren könnte. Wenn genau die Leute, die aus eigenem Antrieb seit Jahren im Kleinen aktiv sind, mal eben nebenbei die Hälfte ihrer täglich verbrauchten Energie halbieren wollten, würde es sehr wohl deutlich an ihre Lebensqualität gehen, für Freiberufler sogar an die Existenz. Diejenigen aber, denen bisher die Umwelt egal war, werden auch durch den gegenwärtigen Klima- und Umwelthype kaum ihre Lebensweise ändern. Denen müsste beispielsweise eben die Politik auf die Finger klopfen. Da bin ich aber mal sehr gespannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Pikanterie am Rande: Diese Woche hat einer der bundesweit bekannten Fernsehsender in seiner Morgensendung sich das gesunde Leben auf die Fahnen geschrieben und stellte gestern dekorativ einen Obstkorb in den Blick der Kamera, auf welchen (also den Korb bzw. das Obst darin) auch häufig Bezug genommen wurde. Was enthielt er? Neben Äpfeln und anderen gängigen Früchten u.a. Weintrauben. Man stelle sich vor: Weintrauben im Frühjahr; das ist ja nun für unsere Breiten sehr exemplarisches Obst. Wo das wohl herkommt? Sicher nicht aus der Nähe des Ballungsraumes, aus dem der Sender ausstrahlt, nicht einmal aus deutschen Landen. Man muss nicht viel Wissen zusammenkratzen, um sich vorzustellen, dass von diesen Beeren im übertragenen Sinne literweise Flugkerosin tropft. Und dann kommt noch der vom Moderator befragte Experte daher und behauptet, der Transport von Obst und Gemüse aus Übersee belaste ja die Umwelt viel weniger als Transporte innerhalb Deutschlands. Das ist, sagen wir es mal ganz leise und zurückhaltend, schwer nachzuvollziehen und widerspricht allem, was ähnliche, vielleicht sogar dieselben Journalisten einem bisher mühsam zu demselben Thema beigebracht haben. Kann man diesen Leuten noch glauben? (Eine Protestmail an den Sender, noch während der Sendung ins Studio geschickt, blieb umwelteifrig unbeantwortet.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also. Was gegenwärtig zu diesem Thema läuft, ist eine ganz, ganz große Einsichtsheuchelei. Dem Weltklima wird es nichts nützen. Schade. Einziger Trost: Mich wird es nicht mehr treffen, jedenfalls nicht mit Wucht. Es sind die nächsten Generationen, die das auszubaden haben. Aber die Hände reiben kann ich mir deswegen nicht. Eher kommen mir die Tränen.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-15T22:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3433309/">
    <title>Spatz</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3433309/</link>
    <description>Kam die letzte Zeit wenig zum Schreiben. Heute muss ganz schnell was rein, denn ich habe La vie en rose gesehen. Vielleicht schaffe ich es die nächsten Tage, mehr über diesen sehenswerten Film zu sagen. Heute nur so viel: Aus filmischer Sicht ist er einer der besten, die ich bisher sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Erwartung war, dass es halt der Versuch ist, das Leben der berühmten Chansonette nachzuzeichnen. Ich stellte mich darauf ein, dass es in etwa ganz nett werden würde. Zumal ich zwar einen Riesenrespekt vor dieser Sängerin habe, aber trotzdem nicht ein direkter Fan von ihr bin. Und Beweihräucherungen habe ich nicht so gern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird aber mit filmischen Mitteln, die diesen Namen in vollem Maße verdienen, auf überzeugende Weise das bewegte Leben der Edith Piaf geschildert. So ist La vie en rose ein Denkmal für das Leben der wohl bekanntesten Französin und gleichzeitig ein sehr, sehr guter Film.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Kino &amp; Film</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-13T22:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3404884/">
    <title>Meister</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3404884/</link>
    <description>Zwei Paar Schuhe: Es ist eine Sache, eine Leistung zu bringen, die nach außen hin messbar ist und praktisch von jedem anerkannt wird. Zum Beispiel eine Weltmeisterschaft gewinnen, einen Bucherfolg, eine Platin-CD oder einen Oscar. Etwas anderes ist es, in seinem Metier eine beständige Leistung zu bringen, der man abspürt, dass sie von der ganzen Persönlichkeit ausgeht, von ihr getragen und ausgefüllt wird. Der zweite bekommt vielleicht nie einen öffentlichen Preis. Aber er ist der eigentliche Meister.</description>
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    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
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    <dc:date>2007-03-06T22:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3360254/">
    <title>Glashaus</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3360254/</link>
    <description>Da hat mal wieder so ein Familienexperte, selber unverheiratet und in seinem gut bezahlten Job mit garantiert lebenslanger Anstellung in so etwas wie Frauenkleidern herumlaufend, gemeint, er müsse was Gescheites zur Familienpolitik sagen. Herausgekommen ist dabei eine schäbige Augsburger Kirchenkiste mit viel zerbrochenem Glas und ein bunter   &lt;b&gt;Mix a&lt;/b&gt; n   Antworten aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens  zumeist empört, und das zu recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt genügend Familien, die in der Frage, ob nach der Geburt eines Kindes bald wieder beide Eltern arbeiten, gar keine Wahl haben: Um finanziell durchzukommen, MÜSSEN beide Eltern Geld verdienen. Diese Tendenz wird eher zu- als abnehmen; die Entwicklung geht gesamtgesellschaftlich sogar für den einzelnen Beschäftigten zum Mehrfachjob, für Paare und Familien erst recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin kein Fan von Ursula von der Leyen. Aber ausgerechnet ein Vertreter der katholischen Kirche befürchtet, dass die Politik die Frauen zu Gebärmaschinen degradiert? Das ist für sich genommen schon ein Lachblatt. Aber argumentativ gedacht: Was spricht denn ernsthaft dagegen, dass beide Eltern arbeiten und das Kind selbstverständlich tagsüber pädagogischen Fachleuten anvertraut wird? Meiner Ansicht nach sollte es das Übliche sein! Siehe mein gestriger Beitrag: Selbst Kindern aus gut behütetem Hause tut es gut, wenn sie Alternativen zu ihrem guten Leben kennenlernen, weil in ihrem Kinderhaus Kinder jeder gesellschaftlicher Herkunft betreut werden. Das erhöht auch ihre Chance an Selbstbestimmung; soziale Kompetenz kann nur da entstehen, wo man Gelegenheit zu sozialem Empfinden, Denken und Handeln bekommt. Grundsätzlich ist das also nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern auch eine der &lt;b&gt;Gleichberechtigung des Kindes&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den letzten Gedanken nur kurz fortzusetzen: Von der Normalität, dass jedes Kind von klein an eine Tagesstätte besucht, könnte es natürlich viele familienindividuelle Variationen geben. Dies schließt, um es bloß anzudeuten, die ganze Palette familiärer Pflichten ein: Vom Windelwechseln über das Bringen zur und Abholen von der Kindertagesstätte bis zu notwendigen Entwicklungsgesprächen in Schule und Kinderhaus, von der Wohnungsreinigung über die Zubereitung von Speisen bis zu Kleinreparaturen usw. usf. Manche Familien könnten ganz gerecht bei allem halbe-halbe machen, andere wären sich einig in der Aufgabenteilung, etwa dass die Frau die Küche bedient und der Mann die regelmäßigen Großeinkäufe erledigt und die dabei unvermeidlichen schweren Sachen schleppt usw. usf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmal zurück zur Pädagogik: Der Wert von Kinderhäusern und das Engagement der Erzieherinnen und Erzieher dort (siehe Beitrag gestern) täuschen nicht über die Situation hinweg, in der wiederum diese sich befinden. Wenn schon Kritik zu üben ist, müsste sie eigentlich in eine andere Richtung weisen: Nicht jeder Träger eines Kinderhauses erweist sich als kompetent. Die Arbeitsbedingungen sind oft genug schlecht bis katastrophal. Emden ist anscheinend ein herausragendes Beispiel, wie man mit Kreativität trotzdem was draus machen kann. Träger von Kinderhäusern sind wiederum neben Kommunen, freien Trägervereinen u.a. eben auch die Kirchen, und ausgerechnet der hohe Repräsentant einer derselben fängt an, Steine zu werfen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er dürfte nun damit beschäftigt sein, die Scherbenhaufen vor der eigenen Tür zusammenzukehren und täte gut daran. Die Arbeitssituation von Erzieherinnen und Erziehern hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Trotz zusätzlicher Aufgaben wegen Bildungs- und Sprachqualifizierungsprogrammen, die seit PISA aus dem Boden schießen, wird aus Kostengründen der Personalstand eher abgesenkt als erweitert. Gleichzeitig müssen die PädagogInnen gegen äußere Hindernisse ankämpfen. Einrichtungen mit Schimmel im Haus oder anderen baulichen Mängeln sind nicht so selten, wie man landläufig glaubt. Krankheitszeiten nehmen zu  an Häufigkeit wie an Länge. Selbst körperlich unverbrauchte, leistungsstarke junge pädagogische Fachkräfte müssen die Segel streichen, wenn der Körper nach wochen- oder monatelanger Verschleppung von unterdrückter Krankheit nicht mehr mitmacht. Denn wie an vielen anderen Arbeitsplätzen der Republik traut mancher sich nicht immer, sich krank zu melden, wenn er es ist. Der Druck innerhalb der Teams ist enorm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitmangel ist in der pädagogischen Arbeit keine Ausnahme, sondern wird immer mehr zur Regel. Je mehr man öffentlich den Kindergarten als Bildungseinrichtung beschwört, desto mehr wird davon abgelenkt, dass die Entwicklung eher Richtung Aufbewahranstalt geht. Die Fortbildung lässt zu wünschen übrig, Vorbereitungszeiten gibt es in der Praxis oftmals nur theoretisch; Projekte und Angebote werden folglich entweder aus dem Ärmel geschüttelt oder die Vorbereitung in der privaten Freizeit geleistet ...  Folge: Die Qualität der pädagogischen Betreuung wird nur mühsam gehalten  oder sinkt sogar, trotz aller Mühe der Pädagogen. Je mehr die Träger von Qualitätssicherung reden, desto mehr sollten Eltern hingucken. Es könnte sein, dass nicht nur in der Lebensmittelindustrie Etikettenschwindel betrieben wird.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-24T10:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3355748/">
    <title>Chancengleichheit versus PISA</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3355748/</link>
    <description>Der Kindergarten Schwabenstraße in Emden, der mit viel Engagement Kinder aus schwierigen Lebensumständen besonders liebevoll fördert, steht stellvertretend für die vielen Pädagoginnen und Pädagogen, die an der Basis dafür sorgen, dass es vielen Kindern in Deutschland besser geht, als es ihnen wegen ihres problematischen Zuhauses gehen dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor gilt: 1. Kinder entwickeln sich oft nicht wegen, sondern TROTZ uns Erwachsenen zu Menschen, die ihr Leben meistern. 2a. Besser schlechte Eltern als gar keine. 2b. Kindertagesstätten und vergleichbare Einrichtungen ersetzen niemals ein Elternhaus, aber ergänzen es. 3. Ergänzungen zur Erziehung in der Familie sind unverzichtbar, denn je mehr Alternativen ein Mensch geboten bekommt (und je früher, desto besser), desto mehr Chancen hat er auf einen positiven Entwicklungsknick oder -schub (oder mehrere davon). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3 gilt übrigens genauso für Kinder aus gutem Hause. Denn auch die besten Eltern sind begrenzt. Selbst gutsituierte Familien, die menschlich auf dem Teppich bleiben und ihren Nachwuchs nicht auf Abgrenzung vom einfachen Volk trimmen, können nicht wissen, welcher Existenzkampf in der sogenannten Unterschicht den Alltag prägt. Für gut erzogene, liebevoll behütete und gut gekleidete Kiddies aus gediegener Herkunft ist es in jedem Falle ein wichtiger Erkenntnisgewinn zu erleben, dass es nicht jedem so gut geht wie ihnen. Dieser Gewinn ist unverzichtbar: Soziale Kompetenz kann nur da entstehen, wo man Gelegenheit zu sozialem Empfinden, Denken und Handeln bekommt. Es könnte den kleinen und großen Menschen in Deutschland nur gut tun, wenn ausnahmslos alle eine Krippe, einen Kindergarten und einen Hort besuchen würden. Überall, wo Schieflagen entstehen, ist PISA, auch bei der Herkunft aus gutem Stall.</description>
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    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-23T07:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3346284/">
    <title>Muxmäuschenstill</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3346284/</link>
    <description>Bei diesem Typ stellen sich einem selbst die feinen Härchen auf dem Unterarm auf, wenn er mit sanfter Stimme das Wort helfen ausspricht. Ich bin ein Teil der Gesellschaft, in der wir unsere Ideale verloren haben. Ich bin dafür da, dass die Menschen die Kraft wiederfinden, für ihr Handeln Verantwortung zu übernehmen.  Ich hatte vor zwei bis drei Jahren den Film Muxmäuschenstill von Markus Mittermaier im Kino verpasst. Jetzt kam er im Fernsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptperson Mux arbeitet mit Denunziation und kanzelt einen Mitarbeiter ab, der das auch so nennt; Mux korrigiert zu Information und nennt die Denunzianten, die ihn mit Hinweisen versorgen, Informanten. Er benutzt illegale Mittel wie Abhören und Filmen und setzt diese zur Erpressung ein usw. usf. Ohne den geringsten Skrupel, dagegen mit großer Geste und pädagogischer Verve. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei redet Mux von positiven Werten: Kraft wiederfinden, Verantwortung übernehmen, dass es Deutschland gut tut. Keiner stellt sich ihm entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr gutes Drehbuch, ausgezeichnete Dialoge, beängstigend authentische Schauspieler. Nicht, dass der Streifen keine Schwächen hätte. Aber, wie ein Rezensent schrieb: Er bringt einen zum Denken. Der Film hat zu Recht Furore gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Komödie ist er übrigens nicht, auch wenn die Macher ihn so nennen; hier irren sie. Eher ist er eine Groteske, mindestens eine Parodie: Man setzt an zu lachen, doch dann bleibt es einem im Halse stecken.</description>
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    <dc:subject>Kino &amp; Film</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-20T22:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3313785/">
    <title>Gewalt</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3313785/</link>
    <description>Ulrich Greiner schrieb in der ZEIT vom 1. Februar einen interessanten Aufsatz über die Gewalt. Ohne im geringsten etwas zu verherrlichen, kommt er zu dem Schluss, dass Gewalt das Normale und Gewaltverzicht das Außerordentliche ist. Erstaunlich, dass das tröstlich wirkt. Angesichts der Exzesse aus neonazistischen Umtrieben, Sport, Straßenverkehr und sogar Schulhöfen fühlt man sich tatsächlich über den Kopf gestrichen und beruhigt: Alles schon mal dagewesen, längst noch nicht alles verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin verwirrt, andererseits durchaus ein wenig angetan. Werden wir so mit dem Egoismus und der Gewalttätigkeit fertig, die in Deutschland immer präsenter zu werden scheint?</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-12T22:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3279984/">
    <title>Wir sind Weltmeister</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3279984/</link>
    <description>Bin sonst kein Handball-Fan, aber bei Spitzenveranstaltungen reißt es einen schon mal, den Fernseher einzuschalten, zudem es ohne zeitliche Verbiegungen möglich war. Große Spannung in der zweiten Halbzeit nach dem erzwungenen Torwartwechsel, als die Polen bis auf ein Tor herankamen. Freude über den sportlichen Sieg mit den Gewinnern. Dann ein Stutzen: Warum herrschte der Eindruck vor, die Professionalität beschränkte sich hier wirklich (und sehr wohltuend) auf das Sportliche? Kein komisches Gefühl wie beim Fußball, &lt;strike&gt;der Tour de France&lt;/strike&gt; großen Radrennen oder anderen Sportevents, dass kommerzielle Ambitionen die sportlichen längst verdrängt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mikrofone hinein, so mein Eindruck, gibt es sonst allzu oft Antworten von Sportlern und Funktionären als Manager ihrer selbst, die sich möglichst gut vermarkten wollen. Als Leute, die im Grunde nicht sagen, was sie denken, sondern Dinge, die eine Funktion im großen Spiel um Wahrheit und Schein haben, die etwas bewirken, etwas verkaufen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer gestern vor der Kamera befragt wurde, antwortete als Person und als Mensch. Angenehm ist dafür ein sehr schwaches Wort.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T05:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3275056/">
    <title>Gerechtigkeit</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3275056/</link>
    <description>Es gibt ein neues Buch über die Geschichte der DDR aus einer unerwarteten Perspektive. Die Juristin Inga Markovits recherchierte kurz nach der Wende in ostdeutschen Gerichtsakten, hat ein Buch über den vorgefundenen Umgang mit der Gerechtigkeit geschrieben und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Gerechtigkeit in Lüritz. Eine ostdeutsche Rechtsgeschichte, München 2006, 304 Seiten.</description>
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    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-04T07:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3273912/">
    <title>Hoher Preis</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3273912/</link>
    <description>Manche Menschen zahlen einen hohen Preis allein dafür, dass sie sich fortbilden, weiterentwickeln, verändern wollen. Die Umgebung  ein Clan, die Verwandtschaft oder einfach die Kollegen  gesteht es ihnen nicht zu und bestraft sie mit Ausstoßung. Ja, sowas gibt es auch noch heute, in Mitteleuropa, in Deutschland. Mitten in der Zivilisation. Wobei Ausstoßung auch auf sehr, sehr subtile Weise praktiziert werden kann.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Freiheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-03T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3273880/">
    <title>Gesetze</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3273880/</link>
    <description>Mit Gesetzen und Verordnungen können wir nicht alles regeln. Die Anti-Raucher-Kampagne der europäischen Gesetzgeber in allen Ehren; sie ist ja gut gemeint. Aber warum kann man Nichtrauchen nicht durch Anreize fördern statt das Rauchen per Dekret unter Strafe zu stellen? Gesetze sind oftmals bloße Augenwischerei und zahnlose Tiger. Sie geben aber skrupellosen Menschen und Geschäftemachern (außerdem unangenehmen Beamten, die ihre diffusen Machtlüste ausleben wollen) die Möglicheit an die Hand, aus rein formalen Gründen Gesetzesunkundige in Schwierigkeiten zu bringen, die arglos irgendetwas tun, was dem Buchstaben nach gegen das Gesetz verstößt. Siehe die Abmahn-Abzocke gegen Blogger, bei der das Gesetz ja nur scheinbar auf der Seite der Abmahner ist, die Probleme im jeweiligen Fall aber in der Regel erst einmal der Blogger am Hals hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel aus dem Alltag mancher deutschen Stadt: die Polizeiverordnung, das Halten von Hunden betreffend. Hundehalter, welche die Hinterlassenschaft ihres Tieres auf dem Trottoir nicht beseitigen, können Bußgelder aufgebrummt bekommen. Nötig ist es dazu jedoch, dass jemand die Gesetzeshüter so auf den Plan ruft, dass der säumige Tierkotliebhaber dingfest gemacht werden kann. Einen Tretminenhinterlasser an Ort und Stelle zur Rechenschaft ziehen zu wollen würde in der Praxis heißen: Ich sehe jemanden, dessen Hund gerade sein Geschäft macht und beobachte, dass das treudoofe Herrchen weitergeht, ohne den Haufen zu beseitigen. In meinem Handy müsste die Nummer der nächsten Polizeiwache eingespeichert sein, die ich blitzschnell anrufe. Eine Streife müsste dann innerhalb von Sekunden vor Ort sein, damit ich den Hundebesitzer, der gerade um die Ecke verschwindet, noch ausdeuten kann. Der Rest wäre dann Routine.  Ist das realistisch? Rhetorische Frage; es liegt auf der Hand, dass das so nicht funktioniert. Einzige Alternative: Ich kenne den Hundebesitzer persönlich und kann ihn namentlich der Polizei nennen. Das ist normalerweise nur bei Nachbarn der Fall. Die meisten werden ihre Nachbarn aber nicht bei der Polizei verpfeifen. Wie ist diese Polizeiverordnung also? Man könnte viele Adjektive auf sie reimen; die Eigenschaft praktikabel oder alltagstauglich ist nicht darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Antidiskriminierungsgesetz ist eine ähnliche Falle. Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Menschen, die tatsächlich Diskriminierung erfahren (zB Familien mit Kindern, die schwerer eine Mietwohnung finden als andere), von diesem Gesetz profitieren. Schon werden aber Fälle bekannt, in denen Menschen etwa Scheinbewerbungen schreiben und hinterher den Stellenausschreiber verklagen, sie seien diskriminiert worden. Beliebt: Die Bewerbung auf ein Inserat, in dem eine Sekretärin gesucht wird. Rein formal könnte jeder Mann, der über die geforderte Schulbildung verfügt, eine Bewerbung schreiben und nach der Ablehnung dem potentiellen Arbeitgeber erst einmal Ärger machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fachkreisen wird das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) als lernendes Gesetz bezeichnet. Was bedeutet das anderes, als dass es bei Verabschiedung nicht ausgereift war? Es hat den Anschein, dass solche Gesetze Dummheit und Egoismus befördern (wenn nicht selber beinhalten) und dem Gemeinwohl schaden. Intelligente Regeln für das Zusammenleben in Städten und Quartieren, in Ländern und im gesamten Staat sehen anders aus.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Freiheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-02T22:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3265181/">
    <title>Eins, zwei, drei</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3265181/</link>
    <description>&quot;Einer der beiden trägt die Dritten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wenn Werbung mir gefällt, dann ist es meistens wegen der Sprache. Hier ist Sprachwitz drin, das ist, verglichen mit dem Alltag, wie Situationskomik.)</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://japans.twoday.net/stories/3259729/">
    <title>Mutig und alles andere als brav</title>
    <link>http://japans.twoday.net/stories/3259729/</link>
    <description>Dani Levy an seine Kritiker: &lt;br /&gt;
... den lächerlichen und bösartigen Apparat der Nazis zynisch auf die Schippe zu nehmen ... wäre mutlos und brav. Ich lese aus diesem Bedürfnis nach mehr Bösartigkeit den unbedingten Wunsch nach distanzierter Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe am Montag Dani Levys Mein Führer gesehen. Dem Film wird entgegengehalten, dass man über Hitler keine Komödie machen dürfe. Dieser Meinung kann ich nicht folgen. Man kommt dem Phänomen und ihren Wurzeln nicht auf die Spur, wenn Hitler nur als der große Dämon dargestellt wird. Ist er etwa aus der Hölle heraufgestiegen? Es war auch kein böser Alien aus dem All, der jene schrecklichen Taten verübte, sondern ein Mensch und viele Menschen in dem Apparat um ihn herum und sehr viele Menschen in diesem Land. Horribile dictu: Jawohl, es sind Menschen, die derart Furchtbares tun können. &lt;br /&gt;
Wollen wir Deutsche jeder auf seine Weise und mit seinen Mitteln verhindern, dass jemals wieder Vergleichbares durch uns geschieht, dann finde ich hilfreich, was eine alte Jüdin mir sagte, die mich bei einem Besuch in Israel als Gast in ihrem Kibbuz aufnahm: Wehret den Anfängen! &lt;br /&gt;
Mein Eindruck: Ein Film wie Dani Levys Mein Führer kann helfen, den Anfängen zu wehren. Er ist ein guter Film mit einem guten Drehbuch, guter Regie, guten schauspielerischen Leistungen und einer guten Montage. &lt;br /&gt;
Was das Genre angeht: Obwohl ich den Film sehr ernsthaft anschaute, habe ich mehrere Male laut gelacht. Ist es nicht gerade der Humor, der hilft, ganz ernsthaft zu sein? Übrigens &lt;strike&gt;bedeutet&lt;/strike&gt; meint das Wort Witz dem Ursprung nach nicht einen oberflächlichen Scherz, sondern Verstand, Klugheit. Dani Levys Werk ist klug und in diesem Sinne voller Witz. &lt;br /&gt;
Schaut man andere Levy-Filme an und Interviews, die er zu Mein Führer gab, bekommt man bestätigt: Der Mann ist nicht nur ein guter Filmemacher, sondern einfach ein kluger Mensch. Man lese auch seinen offenen Brief an die Kritiker des letzten Films. Ungewöhnlich! Aber auch damit punktet er. Es mutet schon komisch an, dass deutsche Kritiker einem deutschen Juden sagen wollen, wie man Hitler in einem Filmwerk richtig darzustellen habe. &lt;br /&gt;
Wäre dieser Film nicht gemacht worden, würde er fehlen in der Filmlandschaft generell und in der deutschen im Besonderen.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Kino &amp; Film</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-31T08:47:00Z</dc:date>
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    <title>Es ist witzig, ein Nietzsche-Bonmot mal auf Englisch zu lesen. :-)</title>
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    <description>Es ist witzig, ein Nietzsche-Bonmot mal auf Englisch zu lesen. :-)</description>
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    <dc:date>2007-01-25T23:16:11Z</dc:date>
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    <title>Kulturgenüsse, multipliziert</title>
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    <description>Sonntag Abend mit meiner Liebsten bei &lt;i&gt;Carlos Núñes&lt;/i&gt; in der Alten Feuerwache. Ich wusste von CDs, dass die Musik mir gefallen würde. Aber was ich dann erlebte, war Kulturgenuss auf höchster Ebene, multipliziert durch ein Bad der Gefühle. Die keltische Musik, die unmittelbar ins Blut geht wie hochprozentiger Alkohol! Der charismatische &lt;i&gt;Piper&lt;/i&gt;, bei dem selbst die Piccoloflöte nicht spitzig klingt, der überhaupt die Blockflöte in verschiedenen Größen zelebriert wie ein Connaisseur den Weinkelch! Neben ihm verblasst sogar der Blockflöten-Guru &lt;i&gt;Frans Brüggen&lt;/i&gt; (der immerhin als bedeutendster Blockflöten-Virtuose des letzten Jahrhunderts bezeichnet wird), von dessen Musik ich vor Jahren nicht genug bekam  den ich allerdings auch nie live erlebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Núñes&lt;/i&gt; intonierte auf der &lt;i&gt;Gaita&lt;/i&gt; (dem galizischen Dudelsack) &lt;i&gt;Ravels Bolero&lt;/i&gt; und gleich danach eine galizische Folknummer, überhaupt war die Reihenfolge der Stücke äußerst publikumswirksam aufgebaut. Auf das elegische &lt;i&gt;Women of Ireland&lt;/i&gt; beispielsweise folgte unmittelbar (und ohne eine der häufigen launigen Zwischenansagen in englisch-spanisch-deutscher Sprachmischung) ein fröhliches Tanzstück, sodass nicht der Hauch einer Gefahr bestand, dass der Spannungsbogen abriss. Dabei hielt er den Faden nicht krampfhaft, sondern fing ihn, um im Bild zu bleiben, mit eleganter offener Hand auf und hielt ihn mit Leichtigkeit in der Schwebe. Ja, höchste Spannung und Schwebe, das geht bei &lt;i&gt;Núñes&lt;/i&gt; gleichzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine drei kongenialen Künstler vervollständigten die Performance perfekt. Das Schlagzeug bediente Bruder &lt;i&gt;Xurxo Núñes&lt;/i&gt;, kümmerte sich außerdem um das Halbplayback mit Bass und Orgel. Der an der Mandoline (war das wirklich eine? Es gibt so viele ähnliche Saiteninstrumente) war wohl &lt;i&gt;Pancho Alvarez&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Begonia Riobo&lt;/i&gt; die Geigenspielerin (deren anmutige Tanzbewegungen unwillkürlich an Riverdance erinnerten)  sofern man Auskünften des Internet trauen kann (Begonias Instrument klang sehr tief, also eine Bratsche und doch keine Geige?). Die Persönlichkeiten auf der Bühne und ihre Musik verschmolzen zu gebändigter Lava; ihre sich stets ändernde Fließgeschwindigkeit übertrug sich auf das Publikum, das atemlos lauschte und begeistert applaudierte. Am Schluss tanzten die Leute in den Gängen und vor der Bühne. Das war kein wilder, dunkler, ekstatischer Tanz, sondern hatte was von irischem Folk, locker, sehr heiter, ansteckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich eben auch so beeindruckte: Man hat schon viele Musiker gehört, die gut oder sehr gut sind. Hier war einer so gut, dass die Virtuosität nicht dem Musiker, sondern unmittelbar der Musik zugute kam. Vielleicht war es das, was den Unterschied macht. Der Mann kann nicht nur perfekt spielen (nicht ein einziger Giekser bei einem Instrument wie der Blockflöte, das kapriziös wie eine Elfe ist). Er weiß sogar bei den schnellsten Passagen  die er federleicht dahinspielt, als sei es nichts  in jeder Sekunde genau, was er tut, und verliert nie die Kontrolle. Insgesamt lässt der Mann nicht gerade den Eindruck eines introvertierten Künstlers entstehen. Im Gegenteil, sichtlich genießt er die Show. Aber feiern tut er nicht sich, sondern die Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der letzten Stücke spielten sie das unvergleichliche &lt;i&gt;Dancing with Rosiña&lt;/i&gt;  der Saal kochte. In mir vibriert es heute noch, wenn ich an den Abend denke.</description>
    <dc:creator>japans</dc:creator>
    <dc:subject>Vermischtes</dc:subject>
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    <dc:date>2007-01-24T22:28:00Z</dc:date>
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    <description>Ich habe in Internet &lt;a href=&quot;http://www.allsydneyhotels.org/hotel/countries/catal_hotels.php?status=4&quot;&gt; lustige und spannende Aussprüche&lt;/a&gt; gefunden.</description>
    <dc:creator>Igelborste</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Igelborste</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-24T11:12:21Z</dc:date>
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    <title>&quot;Machen wir halt eine Revolution, damit a Rua is.&quot; - Kabarettist Bruno...</title>
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    <description>&quot;Machen wir halt eine Revolution, damit a Rua is.&quot; - Kabarettist Bruno Jonas im ZEIT-Interview über Stoibers Rückzug.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 japans</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-20T14:55:00Z</dc:date>
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